Scherfede

Unsere Kirchengemeinde pflegt eine gute und enge Verbindung zur Diakonissen-Kommunität "Zionsberg" in Scherfede. Viele von uns sind schon einmal oder auch häufiger dort gewesen, um Erholung an Geist, Leib und Seele zu finden.

Uns hat ein Brief erreicht zur Situation in Scherfede, den wir gern an Sie weitergeben möchten:

                                                                                             Mosbach/Scherfede, 25.06.2018


Die Schwestern vom Zionsberg brauchen unsere Unterstützung.



Sehr geehrte, liebe Freunde der Schwestern vom Zionsberg,

darf ich mich zunächst kurz vorstellen: Detlef Eigenbrodt, geboren und aufgewachsen bin ich in Westheim, also ganz in der Nähe des Zionsberges und genieße seit rund 40 Jahren den guten Kontakt zu den Schwestern. Heute lebe ich mit meiner Frau und noch zweien von insgesamt vier Kindern in Mosbach bei Heidelberg und betreibe eine eigene Agentur für Kommunikationsberatung.

Vor einigen Wochen baten mich die Schwestern, ob ich Ihnen helfen kann und möchte, ein wenig Licht und Klarheit in einige betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu bringen, allen voran der Frage nachzugehen, wie es um die Renten-Absicherung der Schwestern steht. Es folgten mehrere Gespräche „bei Tante Clärchen“. Wir arbeiteten uns durch einige Jahre Gewinn- und Verlustrechnungen samt Bilanzen, saßen mit dem Steuerberater zusammen, telefonierten mit dem Notar, der die Erstellung der Satzung des Vereins Zionsberg e.V. begleitet hat und machten die eine oder andere Entdeckung, die ich nach Absprache mit den Schwestern hier in aller Offenheit und Direktheit mit Ihnen teilen möchte.

Einnahmen
Zum einen ist da die Einnahmeseite des Zionsberges. Die besteht hauptsächlich aus den beiden großen Säulen Spenden und Erlöse des Gästebetriebes. Beide Faktoren sind wichtig im Blick zu behalten. Die Spenden, die durchaus in ansehnlicher Höhe eingehen, schwanken allerdings von Jahr zu Jahr und sind alles in allem eher rückläufig. Die Erlöse im Gästebetrieb hängen maßgeblich auch vom Belegungskonzept – sprich der Beteiligung der Schwestern an der Gästearbeit und der Kalkulation der Tagessätze – ab. Es gibt noch einen dritten Faktor der Einnahme, den wir nicht beeinflussen können, der aber genannt sein soll: Das sind die Gelder, die die Schwestern durch Rentenerträge aus früheren Anstellungsverhältnissen oder aus Erbschaften in die kommunitäre Kasse einbringen. Auch diese Beträge variieren enorm und helfen kaum zur soliden Planung.

Ausgaben
Instandhaltung des Hauses, Reisekosten, Lebensmittel, Versicherungen, Löhne und Gehälter für Angestellte, die die Arbeitslast im Gästehaus tragen helfen, da kommt ganz schön was zusammen. Dazu kommen Beiträge für die Altersabsicherung der Schwestern, die zu zahlen sind, Pflegekosten für die älteren und kranken Schwestern und dann auch Beisetzungen und Grabpflege. In den Bilanzen der vergangenen fünf Jahre, die ich mit den Schwestern durchgearbeitet habe, waren die Ausgaben in jedem Jahr höher als die Einnahmen. Dass das erst jetzt ins Bewusstsein dringt, liegt zum einen daran, dass die Schwestern selbst auf der einen Seite sich mit diesen Dingen nicht in der Tiefe auskennen und der Steuerberater auf der anderen Seite die Jahresabschlüsse zwar durchaus in dem rechtlich geforderten Zeitrahmen vorlegte, allerdings hat er – was erlaubt ist - mehrere Jahre gleichzeitig abgeschlossen hat. Es führte dazu, dass lange Zeit keine belastbaren Zahlen vorlagen.

Alles in allem ist die finanzielle Situation der Schwestern nicht fatal und wir haben auch den Glauben an Gott nicht verloren. Unsere Aufmerksamkeit verlangt die Lage allerdings schon, schon allein der guten Haushalterschaft wegen. Verzeihen Sie mir, wenn diese Information eine gewisse Länge erreicht hat – ich will die wesentlichen Punkte noch einmal kurz zusammenfassen:

     1.  Die Kräfte der Schwestern lassen nach, was auch Auswirkungen auf die Gästearbeit hat und die Beschäftigung von Mitarbeitern nötig macht, in Zukunft vermutlich mehr als heute. Das kreiert zusätzliche Kosten, die zu decken sind. Wir arbeiten an der Frage neuer Angebote und müssen uns auch der Herausforderung stellen ab 2019 oder 2020 die Tagessätze im Haus anzupassen.

     2.  Um schon jetzt etwas zu tun, das möglichst zeitnah greift und die Situation entspannt, bitte ich Sie sehr herzlich – wenn Ihnen das in Ihrer ganz persönlichen Lage möglich ist – um Ihre Spende. Unser Geld ist im Dienst der Schwestern wahrlich gut angelegt und ich vertraue darauf, dass Sie diese meine Bitte um Unterstützung „in den richtigen Hals“ bekommen. Bitte nutzen Sie dabei den Verwendungszweck: „Dankbar 2018“

     3.  Wie wesentlich das Gebet ist, wollen wir nicht unterschätzen. Gott kann über unser Bitten und Verstehen weit hinaus handeln und eingreifen. Das streben wir an, dass der Blick der Schwestern weiterhin auf ihren Dienst und nicht in erster Linie auf die Finanzen gerichtet sein kann. So wichtig dieser Bereich eben doch auch ist.

Ich danke Ihnen – auch im Namen aller Schwestern, mit denen dieser Brief natürlich abgesprochen ist – für Ihr Vertrauen, Ihr Zutun, Ihr Gebet und ja, auch für Ihre Spende. Behüt´ Sie Gott,

Detlef Eigenbrodt, Geschäftsführer JABULANI COMMUNICATIONS


PS: Bitte nutzen Sie bei Ihrer Spende, die Sie gerne auch als Dauerauftrag oder als SEPA-Lastschriftmandat einrichten können, das Konto: Sparkasse Höxter, IBAN: DE09 4725 1550 0026 0015 60 und als Kennwort: „Dankbar 2018“ Herzlichen Dank für Ihre freundliche Unterstützung!

Hier möchten wir noch ergänzen:

Damit die Schwestern vom Zionsberg ihr Angebot für Seelsorge und Einkehrtage aufrecht erhalten können, benötigt die Kommunität Spenden und Dauerspender.
Auch eine monatliche Spende von 5, 00 Euro bedeutet eine große Unterstützung!!!

Sie können für eine Überweisung außerdem das folgende Konto benutzen:

EKK,  IBAN  DE21 5206 0410 0000 0058 35, Kennwort: „Dankbar 2018“

Kontakt

Reinhild Hamelmann
E-Mail: die.bunte(at)gmx.de

Sabine Linsner
E-Mail: sabine.linsner(at)arcor.de