Pfarrer Johannes Ditthardt stellt sich vor

Erstellt am 13.12.2019

Liebe Gemeindeglieder!

Im September bin ich vom Presbyterium als neuer Pfarrer gewählt worden, offiziell auf die dritte Pfarrstelle. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde und ich freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt, der am 15. Dezember beginnen wird.

Zurzeit versehe ich meinen Dienst noch im Kirchenkreis Witten, in dem ich mit verschiedenen Stellenanteilen in den letzten sechs Jahren als Pfarrer in unterschiedlichen Bereichen tätig gewesen bin.

Zum einen war ich Gemeindepfarrer der Trinitatis–Kirchengemeinde und dort lag mein Schwerpunkt in der Arbeit mit Kindern und Menschen mit Behinderung, zum anderen habe ich Religionsunterricht am Comenius–Berufskolleg für angehende Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen erteilt und Berufspraktikant*innen in ihren Einrichtungen als Praxislehrer begleitet.

In den letzten zwei Jahren war ich mit einer halben Stelle Studienleiter in der Evangelischen Pop Akademie im Bereich Weiterbildung und dort vor allem für die Entwicklung und Durchführung von Angeboten im Bereich Musik- und Religionspädagogik für Menschen in sozialen Berufen zuständig.

Die Verbindung von Evangelium und Musik ist das, was mir am Herzen liegt und was nach meiner Erfahrung auch eigentlich alle Generationen erreicht.

Ich bin eigentlich kein Kind des Ruhrgebiets, sondern ein „zugereister“. Gebürtig komme ich aus dem Siegerland, bin dort aufgewachsen und geprägt worden. Seit dem 13. Lebensjahr immer in unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit gearbeitet.

Ich habe Gemeinde dort als einen Ort erlebt, wo unterschiedliche Generationen miteinander (Gottesdienst) feiern und sich nicht aus dem Blick verlieren und wissen, dass sie füreinander Verantwortung haben und tragen, wo Ehrenamt verbindlich wahrgenommen wurde, aber auch Verantwortung übertragen wurde und Gemeinde so zu einem Ort der Heimat für die Vielen wurde.

Nach der Schule habe ich beim CVJM in Graz/Österreich ein diakonisches Jahr absolviert, das mich sehr geprägt hat und das nicht nur, weil ich dort meine Frau kennengelernt habe. Studiert habe ich dann anschließend zunächst in Oberursel und Tübingen.

Nach unserer Heirat sind meine Frau und ich nach Bochum gezogen, haben dort unsere Studien beendet und sind dann im tiefen Westen „hängengeblieben“. Sie als Gemeindepädagogin und Mitarbeiterin des Evangelischen Jugendpfarramtes und ich zunächst als Vikar, dann als Behindertenseelsorger und schließlich als Gemeindepfarrer in Altenbochum.

Mitte Dezember werden wir in die Alleestraße in das Pfarrhaus neben der Pauluskirche ziehen.

An Weihnachten werde ich dort meine ersten Gottesdienste halten. 

Ich freue mich darauf und natürlich auch auf viele Begegnungen mit den Menschen in Castrop-Rauxel. Gespannt bin ich, wie sich meine Schwerpunkte entwickeln werden, hoffe und denke aber, dass ich meine Gaben an vielen Stellen einbringen kann.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Johannes Ditthardt