Abschied von Pfarrerin Christine Rosner

Erstellt am 12.02.2021

„Christine war eine Gebetserhörung für mich!“ So begann Pfarrer Arno Wittekind seine Abschiedsworte an Pfarrerin Christine Rosner, die am 24. Januar ein letztes Mal in der Lutherkirche auf der Kanzel stand. Die Gemeinde konnte den Gottesdienst wegen der Coronamaßnahmen leider nur im Stream verfolgen. Allerdings hatte es sich ein Großteil des Presbyteriums nicht nehmen lassen, noch einmal den Gottesdienst vor Ort mit Christine Rosner zu feiern.
Im Frühjahr 2019 hatte sie ihren Probedienst in der Paulus-Kirchengemeinde Castrop angetreten. Damals stand schon fest, dass im Laufe des Jahres die zwei langjährigen und prägenden Pfarrer Martin Hensel und Hans – Jürgen Knipp in den Ruhestand gehen würden. Ohne Unterstützung hätte Arno Wittekind alleine die Verantwortung für die fast 8000 Gemeindeglieder gehabt. Für fast zwei Jahre hat Pfarrerin Rosner dann den Dienst in der Gemeinde getan und vieles aufgefangen, aber auch neue Akzente gesetzt.
Mit dem Dorf Pöppinghausen war ein neuer Stadtteil zur Gemeinde dazu gekommen, der jetzt auch „versorgt“ werden musste. Hier hat sie gemeinsam mit einem Team ein neues ökumenisches Gottesdienstformat am ersten Donnerstag im Monat aufgebaut.

Christine Rosner beim Abschlussgottesdenst der KiBiWo

Ein zweiter Schwerpunkt war die Neustrukturierung des Kindergottesdienstes. Hier musste nach dem Weggang von Pfarrer Knipp etwas Neues konzipiert werden. Die Coronapandemie hat die Umsetzung stark behindert, aber es ist gelungen, sich mit einem Team von mehr als 20 Personen auf den Weg zu machen und Grundpfeiler für ein Kindergottesdienstformat zu legen, auf dem jetzt weiter aufgebaut werden kann.
Im Oktober letzten Jahres kam dann der Ruf in die neue Stelle zum 1. Februar in der „Vier-Täler-Stadt“ Plettenberg im Sauerland. Ende Januar ist sie bereits mit ihrem Ehemann Jannick, den sie im vergangenen Jahr noch geheiratet von der Europastadt an die neue Wirkungsstätte gezogen.
Das Presbyterium hat ihr als Geschenk einen zusätzlichen Koffer mit Moderationshandwerkzeug gepackt und das Ehepaar dankbar mit dem zugesprochenen und (zu-)gesungen Segen auf die Reise geschickt.
Eine Verabschiedung mit der Gemeinde aus Castrop soll noch erfolgen, wenn die Pandemiewelle soweit verebbt ist, dass wieder Präsenz-Gottesdienste stattfinden können. Dann wird Christine Rosner sicher schon einiges aus ihrem neuen Wirkkreis im Stadtzentrum und der Oestertalsperre zu berichten wissen.
Wer den letzten Gottesdienst von Pfarrerin Rosner noch einmal nachhören will, wird fündig auf dem YouTube – Kanal der Gemeinde: YouTube /paulusgemeinde castrop.